24.09.2026
Aktuelles

„Diese Bilder sind die Schönsten“

Der Stadionsommer 2026 zwischen Metallica, Helene Fischer und 42 Grad im Deutsche Bank Park: Patrik Meyer zu Gast im Vodcast „Eintracht vom Main“ – präsentiert von Condor.

Wer den Deutsche Bank Park vom Fußball kennt, erlebt Sommer für Sommer eine andere Seite des Stadions. Über 20 Veranstaltungen und fast eine Million Besucher machten auch den Stadionsommer 2026 zu einem großen Erfolg. Im Vodcast „Eintracht vom Main“ blickt Patrik Meyer, Prokurist der Eintracht Frankfurt Stadion GmbH und schon viele Jahre rund um den Deutsche Bank Park aktiv, zurück. Auf EintrachtTV und auch überall dort, wo es Podcasts gibt.

Meyers Bilanz fällt eindeutig positiv aus. Unter anderem Metallica, die Toten Hosen sowie die Böhse-Onkelz-Konzerte – Letztere mit einem Zuschauerrekord – waren ausverkauft, allgemein ging für die Veranstalter die Rechnung auf. „Man sieht keinen einzigen leeren Platz. Überall sitzen Leute, im Innenraum stehen überall Leute. Diese Bilder sind sowieso die Schönsten“, unterstreicht er. Besonders freut ihn, dass viele Menschen erstmals ins Stadion kommen: „Wir bringen neue Zielgruppen ins Stadion.“ Vielleicht resultiere daraus der Wunsch, auch ein Fußballspiel der Eintracht dort zu erleben. 

Metallica spielen Tankard

Einen der für ihn emotionalsten Momente lieferte Metallica, als sie die Eintracht-Hymne „Schwarz-weiß wie Schnee“ von Tankard anspielte – lokaler Anstrich pur, Meyer spricht von einem „mega Moment. Das war schon ein Highlight“. Er erzählt außerdem, wie die Band sich mit Frankfurt beschäftigt hatte, denn nach dem Konzert liefen auf den Leinwänden Videoszenen, die sie am Nachmittag in der Stadt gedreht hatte. 

Patrik Meyer im Gespräch mit Marc Hindelang.

Auch die Technik beeindruckte ihn. Bei den drei 360-Grad-Produktionen gab es keine leeren Plätze im Stadion. Eine große Herausforderung waren die knappen Umbauzeiten: Zwischen dem letzten Bundesligaspiel und dem erstem Metallica-Konzert lag nur eine Woche. Die Bühne der Ehrlich Brothers stand bereits beim World Club Dome als Kulisse. Ein Sommer ohne Pause war es auch für das Team. „Wir hatten effektiv ein wirklich freies Wochenende“, so Meyer. „Es gibt ein paar Themen, an denen wir dauerhaft arbeiten oder die wir neu ausprobiert haben. Und das Parken ist ein großes Thema, da haben wir uns verbessert.“

Hinzu kam die Hitze. Bei den Toten Hosen waren es 42 Grad, bei The Weeknd standen die Fans schon morgens um 11 Uhr vor den Toren. Kostenloses Wasser war Pflicht. Meyer erzählt außerdem, warum die Künstlerbereiche heute viel autarker sind als früher, wie „down to earth“ die Stars der 80er-Show aufgetreten sind und weshalb Backstage nicht geknipst wird: „Wir arbeiten wie ein Hoteldirektor, diskret und anonym.“ 

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Darüber hinaus erzählt Meyer, warum das Rasenkonzept auf die Konzertsaison abgestimmt werden muss, wie Veranstalter zu Synergien „gezwungen“ werden und was der Konzert- dem Fußballbetrieb beibringt. Natürlich gibt es auch einen Ausblick auf 2027 und sogar bereits 2028, die Planungen laufen!

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